Mittwoch, 1. Oktober 2014

Hier bin ich zuhause - heute mit Cocolores in Dorsten

Cocolores und ich haben uns schon vor fast 2 Jahren kennengelernt... auch im richtigen Leben. Leider haben wir es in der letzten Zeit nicht mehr geschafft, aber virtuell sind wir auf jeden Fall noch in Kontakt. Coco das müssen wir dringend auch mal wieder im RL machen!!! Aber hier kommen erst mal Ihre Antworten zu meinen Heimatfragen... übrigens hat sie aktuelle auf Ihrem Blog ebenfalls etwas über Dorsten.

Wo ist deine Heimat?
Ich sag ja immer „Home is where your W-Lan is“, aber Spaß beiseite: seit 2005 wohne ich nicht mehr dort, sondern bin über Duisburg und Castrop-Rauxel in Dortmund gelandet, aber Heimat ist immer noch Dorsten. Zwischen Lippe und Kanal bin ich zur Schule gegangen, im Norden der Stadt bin ich als Kind über die Felder gerannt und an jeder Ecke des kleinen Städtchens hängen Erinnerungen.


Eingeboren oder ans Herz gewachsen?
Aufgewachsen bin ich in Rhade und Lembeck, zwei Gemeinden im Norden der Stadt. Hier fühlen sich die meisten schon eher als Westfalen als dem Ruhrpott zugehörig. Meine Familie sieht das zum Glück anders, aber trotzdem brachte mich meine Mutter in Borken zur Welt. Ich vermute, das lag daran, dass sie damals im Dorstener Krankenhaus gearbeitet hat. Aber das kann auch großer Quatsch sein. ;)
Jedenfalls schlug mein Herz schon immer für das Ruhrgebiet und Dank Schule und Freunden habe ich sehr viel Zeit in der Stadt verbracht. 

  
Zeig mir eine Sehenswürdigkeit!
Wenn man über die A31 aus Richtung Norden kommt, sollte man in Lembeck abfahren, links abbiegen, über das Dorf tingeln und im Ortskern Richtung Wulfen fahren. Über eine (etwas huckelige) Alleestraße kommt man dann am Wasserschloss Lembeck vorbei. Bekannt für seinen prächtigen Rhododendron im Frühjahr, aber auch sonst einen Ausflug wert. Wer spazieren gehen möchte, kann das im dahinter liegenden Wald „Hagen“ ausgiebig tun. Ansonsten im Café einen Kaffee trinken und dann weiter der Alleestraße Richtung Dorsten folgen.
In Dorsten kommt man dann irgendwann am nicht so schmucken Gemeindedreieck raus. Kurz vorm Kanal biegen wir hier links ab und dann kurze Zeit später rechts. Auf diesem Weg kommen wir in die Gartenstadt, eine denkmalgeschützte Bergbausiedlung. (Adresse: Brunnenplatz, 46284 Dorsten) Man kann dort einen interessanten Rundgang machen. Ruhrtourismus sagt, die Siedlung ist eine der schönsten in der Metropole Ruhr. Ich kann nicht widersprechen!




Nach dem Rundgang kann man seinen Hunger dann auf der anderen Straßenseite auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold stillen. Zwischen alten Bäumen und geschichtsträchtigem Gemäuer kann man hier die Seele baumeln lassen, lecker essen, was gutes trinken und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Oder man besucht die Ateliers und Lädchen im Creativquartier Fürst Leopold (http://www.creativquartier-fuerst-leopold.de/) und quatscht ein bißchen mit den Betreibern und Künstlern. Mein aktueller Lieblingsplatz in Dorsten!






Hast du einen Tipp, wo der Besucher deiner Heimat unbedingt eine Pause einlegen sollte?
Neben den bereits genannten Orten kann ich einen Abstecher an die Lippe bei gutem Wetter empfehlen. Weite Felder, das Wasser… ich kann da immer richtig gut runter kommen.



Und Pommes essen. Weil Pommes immer gehen. Zum Beispiel im nur 20qm großen, herzlichen und super guten Glück Auf Grill in Hervest (Glück-Auf-Straße 87). Der wurde auch schon unter die Top 5 Pommesbuden im Ruhrgebiet gewählt.

Einen schönen Abend wünscht Euch


michaela

Kommentare:

  1. Oh, da muss ich doch dringend mal Pommes essen, wenn die liebe Coco Lores das empfiehlt :-)

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  2. Ein Treffen steht auf jeden Fall mal wieder an! Der schlimmste Stress ist jetzt auch vorbei. Würde mich freuen!
    Und danke, dass ich heute bei dir zu Gast sein darf. :)

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  3. Hihi - das ist total witzig, die eigene Heimatstadt mal aus anderer Persepektive zu sehen! Toll gezeigt und ich muss unbedingt auch mal wieder hin!

    LG
    Petra

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  4. Ich las nur Dorsten und hab gedacht..huuuch.. ^^ Schön, dass du unsere Heimat so liebevoll beschreibst. Es ist wirklich eine feine kleine Stadt und ich bin froh, hier wieder zu leben.
    Liebe Grüße, Kathy

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