Mittwoch, 14. September 2016

12 von 12 im September

Man glaubt es kaum, ich habe es mal wieder geschafft 12 Bilder am 12. eines Monats zu machen!!!! yeah

Hier mein Tag in Bildern:

 Morgens ging es erst mal zur Arbeit

 Da vom wochenende noch Kuchen da war habe ich auch etwas von der mexikanischen Apfeltorte mitgenommen für die Kollegen

Nachmittags war ich so froh endlich die Schuhe ausziehen zu können

 Mein neuer Schlüsselschrank war inzwischen angekommen.... aber die Ecken angeditscht.... der neue ist schon fast unterwegs.

 Nach der Arbeit noch ein wenig für das Ehrenamt gemailt ....

 und dummerweise  behauptet T-online ich hätte 100 Emails an dem Tag geschrieben .... dann musste ich ja feierabend machen.

 Erfinder bitte vor.... ich suche noch die App die meine Spülmaschine ausräumt.... die Kinder App funktioniert nicht so einwandfrei. ;-(

 der Große will Pizza und ich hab keine bessere Idee

 der Mann .... der Imker .... lässt mich Wachs einschmelzen ...

 Gute Idee vom Kind.

 ich schmlze seinen Wachs und er hält seinen Arm in Wasserdampft ... ratet mal wer los musste zur Notapotheke ... und ich kam genau passend an, dass ich den Nachtzuschlag zahlen durfte .


GESCHAFFT ..... 12 Bilder am 12. und wer das echt noch nicht kennt sollte mal ganz schnell zu Caro Kännchen rüberschauen .... die sammelt alle 12 von 12.

LG

Michaela

Mittwoch, 31. August 2016

Gelegentlich kotzt die Feministin in mir ....


Irgendwann mal wollte ich Architektur studieren und schicke Häuser bauen...die Ausbildung zum Bauzeichner habe ich gemacht... als ich dann fertig war, wollte ich Studieren, aber Architektur oder Bauingenieurwesen  konnte man nur zum Wintersemester anfangen...aber ich wollte ja weg aus meinem kleinen Nest in Westfalen, also habe ich mich für Kunstgeschichte eingeschrieben. Nach 3 Semestern war klar, das ist alles super interessant, aber das jeden Tag machen und davon leben können sind zwei Dinge die ich mir nicht vorstellen konnte. Denn z.B. die Kunstsammlung NRW bietet pro Jahr eine (!) Praktikantenstelle an... darauf bewerben sich dann Hunderte... und im Heimatmuseum in meinem kleinen Nest wollte ich nicht arbeiten... da war ich ja grade erst weg.

Nach ein paar kleinen Episoden mit einer Zeitarbeitsfirma wurde ich an meinen jetztigen Arbeitgeber ausgeliehen...Fragt mich nicht warum, aber schon nach kurzer Zeit wollte ich da bleiben. Das Arbeitsklima stimmte, die Leute waren nett... der Standort war nicht so klein und die Firma im Ganzen sehr groß.

Mit den Jahren habe ich mich in meinem Job gefestigt und wurde eine Art Expertin auf meinem Gebiet.

Meine Zuständigkeiten wuchsen. Dann wurde ich schwanger und ich bekam Angst. Mein Posten wurde vorübergehend mit einem Mann besetzt, der dadurch die Karriereleiter erklom. Sein Gehalt wurde angepasst, da er jetzt ja international zuständig war.

Nach 7 Monaten bin ich wieder eingestiegen mit 2 Tagen im Büro und einem garantierten Homeoffice Tag.

Gehaltserhöhung ... solange Du in Teilzeit arbeitest, kann man da nicht viel machen. Im Ganzen kann ich mich nicht beklagen über mein Gehalt, aber die Feministin in mir kotzte, denn mein Vertreter hatte ein Gehaltserhöhung bekommen, weil er meinen Job übernommen hatte.

Nach einigen Monaten brach sich meine Schwiegermutter das Bein und da sie an den zwei Tagen die Betreuung übernommen hatte, hatte ich wieder Angst.
Fast zeitgleich las ich über eine neue Elterninitiative in Duisburg und konnte mich schnell dort einbringen und bekam einen Platz.

Um das zu finanzieren schraubte ich meine Stunden auf die max. erlaubten 30 Stunden in der Elternzeit hoch.

Ich ging wieder 5 Tage die Woche arbeiten. Mein Mann übernahm das Fertigmachen und Wegbringen morgens und ich war in aller Herrgottsfrühe im Büro. Ließ dann aber um 13:30 den Stift fallen und hechete nach hause.

Jeden Mittag hörte ich mir dann auf dem Weg nach draußen dumme Sprüche an ...

"Na einen halben Tag Urlaub?"
"So gut wie Du möchte ich es auch mal haben"

Die Feministin in mir kotzte.

Gelegentlich platzte mir auch mal der Kragen und diese netten Herren durften sich einiges anhören, aber die meiste Zeit... hatte ich es viel zu eilig, damit ich nicht zu spät kam.

Als dann die Kleine kam, war ich etwas entspannter was meinen weiteren Weg anging. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu meinem damaligen Chef und als ich bereit war wieder 2 Tage die Woche im Büro und einem Homeofficetag zu arbeiten, brauchte ich nur Pieps sagen und alles lief.

Die Tagesmutter freute sich... endlich mal wieder ein "Baby". Alle anderen Mütter blieben bis zum ersten Lebenjahr ganz zuhause und die Tagesmutter bekam dann die Kinder die fremdelten und eine lange Eingewöhnungszeit hatten... meine kannte und liebte die Tagesmutter schon als sie in das Fremdelalter kam...

Aber die männlichen Kollegen hatten ihre dummen Sprüche nicht verlernt... auch wenn ich jetzt die Kinder morgens fertigmachen und wegbringen musste, fiel wieder mein Stift, zwar erst um 14.30h aber die Sprüche blieben die Gleichen.

Ich habe mich arrangiert mit der Rolle der berufstätigen Mutter. Mein Aufgabenbereich wuchs weiter und komischerweise schaffte ich es weiterhin alles unter einen Hut zu bringen...

Wir haben Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit, Homeoffice ist nicht bei allen Vorgesetzten gern gesehen, aber die Betriebsvereinbarung sieht es vor. Ich nutze es regelmäßig, da auch meine Kinder gelegentlich krank werden oder Termine nicht immer in den Abend gelegt werden können.

Es gibt noch immer die Kollegen vom alten Schlag, an denen die Emanzipation vorbei gegangen ist

Für mich habe ich auf jeden Fall gelernt, die Emanzipation ist noch lange nicht so weit wie sie sein könnte.

Frauen wie Männer haben oft in den Köpfen noch das alte Rollenbild eingebrannt. Die Frau bleibt zuhause wenn die Kinder klein sind und geht dann Teilzeit arbeiten. Für einige Frauen ist das mit Sicherheit auch genau die richtige Lösung. Mich ärgert es aber ungemein, das einige dieser Frauen, mir dann vorwerfen ich wäre eine Rabenmutter, weil sie opfern sich für ihre Kinder auf.

Aber wollen Kinder hören, daß ihre Mütter sich aufopfern? Ich glaube nicht. Kinder wollen Mütter die zufrieden sind. Weil eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter .... oder so ähnlich.

Also bin ich weiterhin die arbeitende Mutter die zwischen allem hin und her hetzt, Schule, Job, Haushalt und halt auch ein paar Freizeitaktivitäten.

Meine Lösung ist auf keinen Fall die Lösung für jede Frau, aber macht Euch alle frei von dem Gedanken es gibt die pauschal richtige Lösung für alle Kinder, Mütter und Familien. Hier im Rheinland sagt man gern, "Jeder Jeck ist anders!" und das stimmt. Denn jede Mutter / Frau ist anders, für einige geht die "Karriere" nach den Kindern los, für die anderen ist sie damit zuende. Die eine ärgert sich über eine nicht vorhandene Karriere, die andere ist glücklich damit möglichst viel Zeit mit Ihren Kindern zu verbringen und will überhaupt nie wieder arbeiten...

Liebe Umwelt (ja damit sind auch alle lieben Arbeitskollegen gemeint, die es immer besser wissen) laßt uns Mütter doch unseren eigenen Weg gehen und wenn Euch das nicht passt wie wir Mütter uns um Kinder & Job kümmern, bekommt selber Kinder und macht es besser!

LG

Michaela







Montag, 23. Mai 2016

Food Blog Day in Düsseldorf

Hallo Ihr Lieben

als es letztes Jahr hieß, es soll einen Food Blog Day geben war ich wirklich enttäuscht, weil ich zwei oder drei Tage vorher unsere Fähre nach Schottland gebucht hatte.

Dieses Jahr war ich super schnell, als ich dann die Termine für den #fbdDUS16 kannte ... dieses mal wollte ich unbedingt dabei sein, denn wir Blogger werden schon manchmal komisch angeschaut, wenn wir wild in der Gegend rumstehen und komische posieren oder in die Smartphonedinger quatschen... und bei so einem Bloggerevent, da machen das Alle! Und keiner schaut uns an als hätten wir sie nicht mehr alle beisammen ;-) einfach nur erholsam!

An einem super warmen Samstag im Mai bin ich dann schon gegen 8Uhr morgens Richtung Düsseldorf gefahren und hab die Familie sich selbst überlassen.





Nach einer Begrüßung im Stilwerk ging es für mich und einige andere Blogger erst mal rüber ins Hyatt im Medienhafen. Zusammen mit Jenny und Elke sind wir mit Staßenbahn und Bus rüber in den Medienhafen gefahren...



 

Dort gab es erst mal ein paar Leckereien und meinen ersten Workshop Foodstyling mit Denies von Foodlovin und dem schicken Kahla Porzellan...








Während wir schön angerichtet haben und uns auf der Terrasse die passenden Postitionen zum fotografieren suchten, wurde draußen schon wieder neue kleine Häppchen angerichtet.... mein Highlight hier, die kleinen Tomatencremetortelettes...


Im nächsten Workshop ging es beim Meet and Greet mit Burda um die Entstehung von so wünderschönen Zeitschriften wie Veggie und Lust auf Genuss. Der Burda Verlag arbeitet schon lange mit Bloggern zusammen. Eine spannende Geschichte auf jeden Fall für die echten Foodies... ich als Generalist wie Anke Krohmer die Chefredakteurin mich bezeichnete, sehe mich da nicht. Aber interessant war es auf jeden Fall. Wußtest Ihr das die ein Jahr vorher das Magazin Planen, Schreiben, Shooten, so daß zur Spargelsaison das Spargelheft kommen kann, auch wenn die Bilder & Rezepte aus dem letzten Jahr sind?! Die arbeiten mit saisonalen, lokalen Produkten, genauso wie ich es zuhause bevorzuge.

Nach dem Workshop ging es für mich zurück ins Stilwerk, diesmal zusammen mit Tine von Pottlecker , Nicole von Querbeet natürlich kochen und Sonja die Burgherrin's Torten und Meer, die uns in ihrem Auto mit genommen hat .... Danke dafür meine Liebe.

Vor dem Hyatt wunderten wir uns über die vielen "Kreischen"... irgendwelche Menschen die wild kreischend vor dem Hotel standen... nachher stellte sich für uns heraus, das Michelle (die hab ich selber gesehen... die ist in echt kleiner als mein 11jähriger) und angeblich Dieter Bohlen und Scooter da waren, denn es war DSDS Finale in Düsseldorf... ok ist vorher an mir vorbei gegangen ;-)

Vorm Stilwerk angekommen haben wir noch was gegessen bei den Jungs von der Steakschmiede. Da muss ich Euch leider mein Instagrambild zeigen... das war so lecker, dass ich das fotografieren vergessen habe.


Nach dem grandiosen Essen ging es für mich zum Pure Coffee Genuss.... und dann stand da direkt der Mann aus dem Fernsehn... der neue Melitta Mann Timon und erklärte uns die richtige Art echten "Pour Coffee" zu machen... nämlich Filtern.




Früher bei Omma hab ich das auch gemacht, jetzt weiß ich wie man das richtig macht.... und um den richtigen Kaffeegenuss zu bekommen immer .... "schlürfen", damit wir alle Geschmacksnuancen genießen können


Timon das Markengesicht der Melitta Kampagne, hat uns dann noch vier unterschiedliche reine Kaffeesorten aufgegossen und dann konnte man die Unterschiede deutlich erkennen.

Mein letzter Workshop an diesem Abend war dann der Wildkräuterpesto Workshop ... das Pesto das ich gemacht habe ich der Hammer... einfach nur lecker. Bei den unterschiedlichen Rapsölsorten ist das Kaltgepresste Raps-Kernöl mein Favorit.


Zur Abendveranstaltung konnte ich dann leider nicht mehr bleiben, aber es muss legendär gewesen sein.

Ein riesiges Dankeschön geht an alle Sponsoren und an die Organisatoren des Foodblog Days.


LG
Michaela



Mittwoch, 27. April 2016

Bloggen und meine "35 Stunden Woche"

Fee erzählte vor ein paar Tagen wie das für sie ist, plötzlich neben einer 40Stunden Arbeitswoche weiterhin zu Bloggen.

Ich habe ganz anders angefangen. Bei mir ist der alltägliche Wahnsinn erst aus der Idee, "dass muss doch mal einer erzählen" entstanden.

Ich arbeit seit fast 20 Jahren in ein und dem selben Unternehmen. Ich hab "hier" geheiratet und Kinder bekommen, habe gelernt wie aus der perfekten Kleinfamilie ein stressiges Familienunternehmen wurde und meine Umwelt zeigte mir:
"Bei uns läuft alles super"
"Mein Kind ist schon mit 2,5 trocken"
"Mein Kind ist das Beste in der Klasse"

und bei mir.... "Chaos regiert mein Leben", ich habe länger Windeln gekauft als andere und mein Großer ist nicht der Klassenstreber... er braucht ein wenig mehr Zeit.
 
Nach und nach habe ich dann herausgefunden, das auch bei den anderen das Leben nicht so perfekt läuft.
Das Kind mag mit 2 tagsüber troken gewesen sein, aber dafür hat er/sie bis zur 1. Klasse gebraucht bis er/sie auch nachts trocken war. Oder die Ehe der Eltern bestand schon seit Jahren nur auf dem Papier und der super Job von dem sie erzählen ist eigentlich nur ein ganz banaler Teilzeitjob im Büro....aber das erzählt niemand. Bis ich das verstanden habe, sind ein paar Jahre ins Land gezogen und habe ein schlechtes Gewissen habe, daß es bei mir nicht so rund läuft.

Ich blogge mittlerweile anders über den alltäglichen Wahnsinn, aber ich versuche hier ehrlich über Familienleben und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erzählen.

die vielen tollen Familienblogs erzählen in wunderschönen Bildern von dem perfekt durchgestylten Kinderzimmern... ich kann leider keine Bilder dort machen, weil ich schon 5 mal auf Legos getreten bin, bevor ich die Mittes des Raumes erreiche...

Da mein Großer ein ganz Gemütlicher ist, mussten wir ihm auch eine Schullaufbahn ermöglichen, die seinem Tempo genügt. Der Druck in einer klassischen Regelschule, war für ihn, aber auch alle anderen der Familie zu hoch. Also haben wir in auf einer Waldorfschule angemeldet... unsere befindet sich um Aufbau und daher muss ich da auch noch ein wenig "arbeiten".

Zuhause wartet dann noch der übliche Mama Taxi Driss und das bisschen Haushalt macht sich leider doch nicht von allein.

Also ist mein 35 Stunden Job ein wenig Erholung vom Familiendings... und das Familiending Erholung vom Job mit den Ingeniereuren ;-)

Es gibt Phasen in meinem Bloggerleben, da erzählich ich oft und regelmäßig davon...  Aber Bloggen ist nicht das allerwichtigste in meinem Leben. Anfangs habe ich bei allen Aktionen mitgemacht, weil ich dazugehören wollte zur schönen Bloggerwelt. Heute muss machmal einfach die Geschichte aus meinem Leben raus...

So versuche ich es zu halten... wenn Ihr nix hört von mir, hat der Familiendings mich erwischt.

Denn die schönsten Geschichten schreibt das Leben ;-)

Michaela



Mittwoch, 9. März 2016

Kinder sind ein Quell ewiger Freude...

... wer hat das gesagt?

Jedenfalls wurde gestern mein Großer auf unerklärliche Weise blind und im Laufe des Tages wurde er auf wundersame Weise wieder geheilt und ich durfte Zeuge davon sein.
 
Alles fing damit an, dass die Kleine gut gelaunt aufstand und zum Kuscheln noch ein paar Minuten zu uns kam. Ich denke das bekam der Große mit und da er das sonst macht, wenn die Kleine noch schläft, fing der Tag schon Schei... an. Öffentlich zugeben würde er das aber nie...

Nach ein paar Minuten wechselte die Kleine erst ins Bad und ging dann in sein Zimmer.... und machte dabei das Licht an.

Er schrie und tobte.... "ich bin blind! Mach sofort das Licht aus!"

Ich finde das auch unangenehm, wenn ich noch schlaftrunken bin und irgendjemand das Licht anmacht, aber mein Großer kann sich da super lange dran aufhalten.

Er tappte mit den Händen an den Wänden lang um seinen Weg zu finden und betatschte mich und seine Schwester abwechselnd "Wer bist du?"...
stolperte "unbeabsichtigt" über seine eigenen Füße.

"Mama, ich kann nicht in die Schule gehen, ich kann ja nichts sehen, geschweige den lesen."

doof ist der ja nicht ;-)

"Ja, da hast Du wohl Recht... aber dann brauchst Du ja auch kein Handy oder Tablet mehr... wenn Du nichts sehen kannst... das gebe ich dann der Kleinen"

ein Freudeschrei aus der Richtung der Kleinen!

"ähhhh... Mama, verar...t Du mich gerade?"

"NEIN, wie kommst Du denn da rauf?"